Artikel-Schlagworte: „social networking“

Staubsaugervertreter mit Bauchladen will an die Boerse

Was so mit dem Internet alles möglich ist, da werden echte Karrieren gemacht. Da baut ein Student ein Programm mit dem die Studenten seiner Uni miteinander kommunizieren können, stellt fest die nutzen das auch fleißig und schon ist die Idee geboren doch allen Usern ein Gesicht zu geben. Und selbstverständlich auch zu nehmen. Nämlich privates geistiges Eigentum. Warum fällt das eigentlich wenigen auf, und denen es auffällt, ja die verdienen ja mit meinem privaten Wissen und Dingen die ich in einer Community preisgebe. Also doch lieber den Mund halten, den usergenerierten Content, so nennt man das, weidlich ausnutzen um Werbestrategen anzulocken. Denn diese brauchen möglichst viele Daten über jeden Einzelnen von uns. Diese Werbestrategen versprechen sich natürlich auch wiederum viele viele Erkenntnisse wie man seine Produkte am besten losschlägt. Die Nutzung ist ja kostenlos, ähm? Man bekommt dafür ja Speicherplatz und eine Seite. Und ganz viele Freunde hat man auch.

Nunja, wer diese im richtigen Leben nicht hat, der dürfte sich auch in einem social network schwer tun. Mehr noch, Stalking und Mobbing sind an der Tagesordnung. Man braucht schon ein recht dickes Fell um die Dinge, die man auch neutraler Unbeteiligter dort über andere Leute lesen muß, überhaupt irgendwie einzuordnen. Ein verrottetes Benehmen gegenüber seiner Mitmenschen ist an der Tagesordnung. Netiquette was ist das, kennen vielleicht sogar einige Nutzer noch.

Und wie im richtigen Leben auch, man bekommt nie was umsonst oder kostenlos. In Falle des usergenerierten Contents gibt der User sein Wissen, seine Erkenntnisse und sein Privatleben einer der grössten Werbemaschinen der Welt – kostenlos. Ein Tauschgeschäft privates Leben und Wissen gegen Werbung sozusagen, und viele Illusionen und Begehrlichkeiten. Ist ja nicht so das nur ein Dienst Interesse an einmaligen Lebenssammlungen seiner Kunden und Benutzer hat. Da wäre ja noch die Kriminalpolizei, die Sozialämter, die Arbeitsämter, die Steuerfahndung, und letztendlich hätten wir da noch die Unterhaltungsindustrie der ja auch eine private Kopie der gekauften CD oder DVD  schon kriminell genug ist um mal in so einem Netzwerk zu forschen und die schlimmen Brüder, die mal eben stolz einem Freund erzählen welche Musik dieser sich gerade gekauft hat, mal zu kontrollieren ob diese nicht doch mal ein Stück daraus vorspielen. Das ist dann geistiger Diebstahl oder so ähnlich. Diese dummen social-network-nutzer dürfen zwar ihren eigenen geistigen Content für Werbezwecke ausnutzen lassen, aber wehe sie schaden auch nur scheinbar einer anderen Millardenindustrie.

Freunde, das geht natürlich nicht. Hier müssen Gesetze her und Strafen, und der User soll gefälligst beweisen das er doch ein ganz ehrlicher ist. Gibt ja solche wie den Schmitz, die Plattformen für up- und download zur Verfügung stellen. Der weigert sich doch tatsächlich zu kontrollieren was seine Benutzer da so an Daten hin und her schicken. Auch wenn er das aus meiner Sicht hätte tun müssen, fremdes Eigentum ist nun mal fremdes Eigentum, aber warum müssen das denn andere Leute nicht auch? Leute die jeden Tag und jede Stunde private Leute beklauen weil sie deren Daten und Kommunikation nutzen um damit Geld zu verdienen? Diesen Unterschied hab ich bis jetzt nicht verstanden. Aber vielleicht passiert das ja noch, was ich nicht vermute, mein Leben gehört mir und nicht irgendwelchen Timelines, aber mit Logik und Gerechtigkeit hat das nicht viel zu tun. Vielleicht bin ich aber wirklich so dumm und verstehe nur nicht warum ich gaaaanz viele virtuelle Freunde, Flashmobs, eine fette Werbeleiste an der rechten Seite und zwischen den Nachrichten auf dem Brett für mein Glück brauche. Das echte, wirkliche Glück findet ohne Computer statt. In Augenhöhe, bei einer Feier mit realen Freunden und realen Nachbarn und Essen ohne Konservierungsstoffe und Fertigtüten. Schrei vor Glück und nimm dir nen Fertigessen, das wird schon.

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megaupload.com dicht gemacht

So richtig das erscheinen mag, aber manchmal kommt es mir so vor als ob diese Maßnahmen nur initiert werden wenn es darum geht das Vater Staat evtl Geheimnisse preisgeben muß. Die Industrie macht mit Sicherheit nicht mehr Umsätze, wer sich Dateien von geschützten Werken herunterlädt, der kauft sie sonst auch nicht, und wer sie irgendwo uploaded hats nicht besser verdient. Dummheit schützt vor Strafe nicht. Genauso sieht es allerdings mit den vielen privaten Daten in Clouds und Social Networks aus. Da werfen, mit Verlaub, Millionen Idioten ihre privaten Dinge in Netzwerke die andere Leute einen feuchten Scheiss angehen. Jugendschutz der keiner ist, diese Verblödungsindustrie darf sich ungehindert ausbreiten, da kommt kein Gericht. Zwischendrin fordern die öffentlich rechtlichen Sender mal eben ne Millarde mehr oder so, der Dummdau darfs ja zahlen. Und wirft seine privaten Interessen und sein privates geistiges Eigentum der Werbeindustrie zum Fraß vor. Das beste daran ist eigentlich das sich die Firmen daran beteiligen, wahrscheinlich wegen der Hoffnung ein Stück vom Kuchen des privaten Raubes an Nutzerdaten abzuschneiden. Auch eine Form von Outsourcing, bin mal gespannt wo das noch hinführt. Teilen und teilen erweisen sich dann als 2 verschiedene Paar Schuhe. Aber das wird noch etwas dauern bis die erste Gerichtsverhandlung stattfindet wem jetzt die Firmen/Kundendaten gehören, der Firma selbst oder dem doch so social network.

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Ich will kein Facebook sondern Internet

Solche Dienste wie Facebook liefern mir ein Internet wie ich es garnicht will. Ich will ein Netz mit sicherer Kommunikation, ohne das ich betrogen werde und ohne daß sich ein ganzer Rattenschwanz Datensammler sich mit meinen persönlichen Dingen vergnügt. Ich will kein Internet in dem ich automatisch zum Datenfreiwild werde wenn ich einen falschen Button drücke und meine persönlichen Fotos von jedermann für Werbezwecke genutzt werden können. Auch will ich kein Internet welches Stalkern Tür und Tor öffnet, genauso wie ich kein Handy will, welches von mir Bewegungsprofile erstellt. Die Geister die ich rief. Werbung um Netz wird heute von Offline-Medien gesteuert die vor Jahren das Netz noch verteufelt haben. Diese verquicken heutzutage zum Beispiel ihre TV-Sendungen mit dem Pushen von eigenen Webseiten mit Shops, Reiseagenturen und anderen Dingen die sich gut verkaufen lassen. Diese profitieren unmittelbar vom Datensammelwahn der angeblich social Networks. Aber in den Nachrichten vor Mißbrauch durch Facebook warnen, das bringt mir jedes Mal ein Grinsen ins Gesicht. Denn diese wurden erst durch die Protektion der Fernsehsender überhaupt so angenommen. Zum gegenseitigen “befruchten” offensichtlich. Dieses Konglumerat sammelt die privaten Daten aller Nutzer, zum Nutzen  von Werbeüberflutungen was schon fast in Stalking ausartet. Da kann ich nur sagen, nein Danke. Ein “Informationszeitalter” in dieser Form ist nicht mein Ding. Ich als Verbraucher “darf” kostenlos meine privaten Daten der Welt zur Verfügung stellen. Es wird Zeit das auch Verbrauchern bewußt wird wieviel das Werbeagenturen wert ist. Eine ganze Menge offensichtlich, sonst würden sich nicht soviele im Medienverbund daran beteiligen. Denkt man ein bischen weiter – wird es in einiger Zeit kaum noch einem kleinen Webmaster möglich sein kostengünstig Werbung irgendwo zu schalten. Was diese Konzentration für Folgen haben wird, wird wohl so mancher so garnicht abschätzen können.

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Bei der Suche mit Google können Ergebnisse gedropped werden

Laut einem Blogartikel können User bei der Suchmaschiene Google nun ihre Suche weiter personalisieren in dem sie bestimmte Ergebnisse nicht mehr angezeigt bekommen. Diese Einstellungen können auch wieder rückgängig gemacht werden. Bisher konnten das nur Nutzer des Google-Chrome-Browsers. Zunächst wird dieses Feature in den USA eingeführt. Es soll dann Step by Step weiter auf andere Länder gelauncht werden. Eine gute Sache finde ich.  Es finden sich doch oft diesselben Einträge in Foren, Blogs und auf anderen Seiten. So kann man inhaltslose Seiten gleich aus den persönlichen Ergebnissen entfernen und “habe fertig”.

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Facebook bald wichtiger als Google

Das kennen wir ja alle. Das Mail-Postfach ist voll von Angeboten die einem eine Top-Position in den Suchergebnissen von Google und anderen Suchmaschinen versprechen. Was man davon halten kann, sieht man dann erst nach Monaten wenn es nicht geklappt hat und die Firma den Mund zu voll genommen hat.  Aber das kennen wir ja schon. In den letzten Tagen flatterten aber noch andere Angebote ins Fach. Dort wird behauptet Facebook ist bald wichtiger als eine gute Position bei Google und es wird angeboten das ganze “Facebook-Marketing” zu übernehmen. Man besorgt die Freunde, die Anmeldung und schreibt auch noch die Pinnwand.

Na endlich könnte man sagen. Weiss man doch sowieso nicht wozu das Ganze und warum seine Nase in so ein Netzwerk hängen soll. Was soll das sein? Gruppenzwang weil es alle machen? Und weil es alle machen muß man seine Firma unbedingt in ein “soziales Netzwerk” hängen. Was ist daran sozial? Das einzige was ich daran als sozial erkennen kann ist der kostenlose Speicherplatz und die kostenlose Webadresse die mit einem Account verbunden ist. Das leistet jeder Bloghoster mit einem Blogsystem auch. Und das mit deutlich besserem Datenschutz und technischen Möglichkeiten als Facebook.

Das Internet ist seinem Wesen nach eine kommunikative Angelegenheit. Wer öffentlich schreiben will und sich mit anderen über bestimmte Dinge austauschen will hat eine technische Plattform die dafür alle Möglichkeiten bietet. Aber der Preis für den privaten Konsumenten und Verbraucher ist mir persönlich mit Diensten wie Facebook zu hoch. Der Preis ist meine Privatphäre und meine persönliche Selbstbestimmung. Die gebe ich mit bestimmten Informationen weltweit ab. Was meine Firma nicht weiter interessieren muß, die ist sowieso öffentlich im Rahmen der Dinge die angeboten werden. Aber ein Netzwerk in dem ich explizit meine privaten Dinge abgefordert werden um sich “sozial” zu nennen kann nicht mein persönliches privates Interesse sein. Die Idee private Konsumenten mit kostenlosen Dingen zu locken ist so alt wie die Marktwirtschaft selbst. Nur ab einem gewissen Zeitpunkt ist die Schere zwischen privaten Rechten als Konsument und öffentlichen Interesse als Firma zu weit auseinander. Das nächste Monopol zeichnet sich ab. Google ist ein Monopolist (noch) auf dem Gebiet von öffentlichem Dokumentenmanagment. Auch hier gelingt die Monetarisierung durch private Nutzer. Nur dieser Preis ist nicht so hoch wie in einem Monopol welches sich ausschliesslich daraus ernährt wie Menschen bereit sind ihre intimsten Dinge zu offenbaren.

Datenschutz ist keine Sache die man nebenbei abhandeln kann und sollte. Datenschutz muß für Google, Bing, Facebook und die anderen Crawler und Contentgrabber genauso eine Verpflichtung sein.  Und jeder der auch nur das Bild seiner Katze ins Netz hängt sollte sich darüber klar sein wie wertvoll seine privaten und persönlichen Daten sind. Denn nur darum geht es. Es geht Monopolisten nicht darum als “GutMensch” zu fungieren, es geht ums Geschäft. Und zwar ein Geschäft mit der Privatphäre, wer es schafft dort bei den Menschen am weitesten  vorzudringen, hat die besten Verkaufschancen. Egal ob ein Produkt nun sinnvoll ist oder nicht.  Die Gelddruckmaschine muss dann nur angeworfen werden.

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Social Networking

Es ist wohl in, man geht im Internet in social networking. Was auch immer man darunter verstehen will. Für den einen ist die schnelle Möglichkeit Kontakte zu schliessen und seine Freunde schnell zu kontakten. Wer mit einem Hang zum Exhibitionismus ausgestattet ist, stellt alle seine privaten Tätigkeiten in sekundenschnelle Online. Für den anderen sind Dienste wie Bookmarks, Bildergalerien und Blogdienste ein gutes Mittel seine Anliegen schnell und kostengünstig zu promoten. Insgesamt betrachtet ist social networking wohl eine ganze Reihe von Maßnahmen und Möglichkeiten Inhalte vom Nutzer zu generieren um damit Geschäfte zu machen. Streng genommen machen Suchmaschinen nichts anderes. Nur haben diese nicht den Anspruch ganze Lebensläufe zu katalogisieren. Man muß sich als Nutzer und Contentgeber darüber klar sein, daß viele Intentionen, Daten und Meinungen von privaten Nutzern erhoben werden, und wer diese Daten am geschicktesten nutzt, auch die besten Werbeaufträge absahnt. Der Preis für diese Datensammelwut wird sich wohl erst noch in Zukunft zeigen.

Für Webmaster bedeutet social networking auf dieser Welle irgendwie mitzureiten. Ein Webmaster muß wissen was es für Sammeldienste gibt, ob dieser Dienst seine Zielgruppe erfasst und wie er es nutzen kann um auf seine Seite mehr, und die passenden, Besucher zu bekommen.  Den einen oder anderen Tipp dazu wird es hier in Zukunft geben. Der erste Schritt sind vielleicht Bookmarks.

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